27.07. - 28.07. Kanab / UT

Samstag 27. Juli 2002 Schokokuchen oder das Schicksal des Paddels

Die heutige Tagesetappe führt uns bis Kanab, das zwar noch immer irgendwie in der Wüste liegt, aber bereits angenehmere Temperaturen aufweist. Hier und da kann man sogar wieder Bäume und anderes Grünzeug sehen.

Diesmal hatte das Hotel auch wieder einen Pool, und zwar einen Outdoorpool. Hört sich gefährlich an, gell? Ist aber völlig harmlos! Mit Ausnahme von den Paddeln und dem anderen Spielzeug das darin herumschwamm. Die Paddel konnte man wunderbar verwenden um sich gegenseitig literweise Wasser ins Gesicht zu schaufeln. Allerdings waren die Plastikgriffe nicht ganz so stabil wie wir gedacht hatten, und so mussten wir zwei kaputte Paddel zurücklassen.

Nachmittags waren wir in einer Kneipe und haben Chocolatecake gegessen. Der war lecker! Der war wirklich super lecker! Und diesmal hat die Blumi bezüglich Sprache wirklich einen Griff ins Klo getätigt. Guido und Marion haben Kaffee zum Kuchen bestellt, aber ich halte bekanntlich nicht viel vom amerikanischen Kaffee und bin ja auch sonst kein großer Kaffeetrinker und darum habe ich mir eine Coke bestellt.

Ich also: "One Coke, please!"

Und Blumi: "I am au!" Sie hat's aber dennoch geschafft, sich mit dem Kellner zu verständigen und bekommen was sie wollte.

Zum Abendessen sind wir in das chinesische Restaurant direkt neben unserem Motel gegangen. Im Ernst, selbst wenn ich in Kanab leben würde, wäre das das einzigste Mal gewesen, dass man mich in diesem Restaurant sieht. Ich habe Hähnchen in Zitronensoße bestellt, und bekommen hab ich zwei panierte Hähnchenschnitzel. Da tut man sich schwer mit den Stäbchen! Aber auch dafür haben wir eine Lösung gefunden; Schnitzel mit den Stäbchen aufspießen und dann gemütlich abnagen. Der Reis war dafür so locker, dass man sich schon beim Essen mit der Gabel abmühen musste. Bestimmt von Onkel Ben, mit garantierter "Nichtverklebeformel"!