Typisch Märchen!

Märchen – zu deutsch heißt das soviel wie: total unrealistische Geschichte!

Heute heißt das Science-Fiction und ist der Kassenschlager in den Kinos.

Es gibt ein paar ganz bestimmt Merkmale, an denen das geübte Auge erkennen kann ob es sich bei einer Geschichte um ein Märchen handelt!

1. 90 % aller Märchen fangen mit „Es war einmal....“ an. Warum? Das weiß kein Mensch, aber ich vermute mal, daß man bei Märchen die Vergangenheitsform verwendet hat, damit keiner auf die Idee kam einem nachweisen zu wollen, daß man eigentlich nur Bockmist erzählt. Aber genau kann das wohl keiner mehr sagen, denn so berühmte Märchenonkels wie die Grimm Brüder sind leider vor langer Zeit schon von uns gegangen, und auf dem Tausendmarkschein waren sie auch einmal... vor langer, langer Zeit!
2. In Märchen kommen oft sprechende Tiere vor, so wie Wölfe, die sind immer böse, Füchse, die sind immer schlau, Ziegen, die sind relativ doof und dienen eigentlich nur als Futter und Frösche, bei denen es sich prinzipiell um verzauberte Prinzen handelt. Das unterscheidet die Märchen im Wesentlichen von den Science-Fiction-Romanen, denn in denen heißen die Tiere Aliens und geben nur Knurr-, Grunz- und Brülllaute von sich.
3. Ein ordentliches Märchen braucht auch eine Königliche Familie! In den meisten Märchen heiratet am Ende irgend jemand erbärmlich Armes ein Mitglied einer adligen Familie.
4. Jedes Märchen braucht einen Bösewicht, und diese Person, unabhängig davon ob sie männlich oder weiblich ist, kann garantiert zaubern. Das macht die Sache für die Guten natürlich schwerer, denn die meisten Guten können gar nicht zaubern, und wenn, dann kann der bzw. die Böse garantiert besser zaubern als die Guten und macht nix als Schwierigkeiten!
5. Im Märchen gibt es nur schöne oder hässliche Menschen, der Durchschnittsbürger bleibt auf der Strecke und wird nur in ganz seltenen Fällen in einer Nebenrolle erwähnt.
6. Es gibt eine besonders beliebte Handlung was Märchen betrifft; und zwar wird meist entweder ein armes Mädchen verzaubert oder gefangen gehalten und von einem jungen Prinzen gerettet, oder der Prinz gerät selber in diese mißliche Lage. Hierbei handelt es sich aus Prinzip um schöne Menschen.
7. Oft allerdings sind verzauberte oder verwünschte Personen doch häßlich, und der, der sich in die häßliche Person verliebt, tut dies ihrer inneren Werte wegen und weil diese häßliche Person jemanden gefunden hat, der ihn/sie liebt, verwandelt er/sie sich wieder zurück in die schöne Person, die er/sie eigentlich schon von Geburt an war.
8. Es gibt allerdings eine Gemeinsamkeit zwischen Märchen und Science-Fiction: In beiden Fällen kommen abnorme Wesen vor! Wobei diese Gesellen in den Science-Fiction-Romanen meist den schauerlicheren Eindruck hinterlassen. In Märchen schlüpfen selten Außerirdische aus Hautblasen mit schleimigem Inhalt.

Wie wir also feststellen, hat sich in den letzten tausend Jahren nicht viel verändert, bis auf die Tatsache, daß in einem Märchen eine Menge Technik, am Besten Raumschiffe und möglichst häßliche Monster vorkommen müssen.

Die berühmtesten Märchen unserer Zeit sind dann wohl Alien, Species, American Werwolf, Scream und die Lindenstraße.

Anhängend noch ein paar anschauliche Beispiele:

Die Geschichte von Prinz Rolle und Melitta von Auslese   dumpfbäckchen und der böse wolf
hänsel und gretel