hänsel und gretel

hänsel und gretel waren die kinder eines armen exleprakranken, der beim betteln keinen müden euro mehr verdiente, und somit keine finanziellen mittel mehr hatte um seine familie zu ernähren. sie hausten in einer 2-zimmer-sozialwohnung, und hatten kaum genug geld um sich anständige klamotten zu kaufen. die frau des exleprakranken war drogenabhängig und normalerweise so breit, daß sie nicht mal mehr anschaffen gehen konnte, geschweige denn sich um die kinder kümmern. dementsprechend verkommen waren die balgen, ohne jegliche erziehung und schwer kriminell. hänsel gehörte zu einer gruppe sprüher, und zog regelmäßig los, um hauswände zu beschmieren.

eines tages war in der haushaltskasse gähnende leere, und auch die bank wollte nichts mehr hergeben. am späten abend belauschten die kinder ein gespräch zwischen ihren eltern.

exleprakranker: "das geld ist alle!"
seine frau: "aber ich brauche stoff!"
exleprakranker: "wir haben aber kein geld mehr! das was ich erbettle reicht kaum um uns vier zu ernähren!"
seine frau: "dann müssen wir die gören loswerden!"
exleprakranker: "wie stellst du dir das vor alte? wir können sie ja wohl schlecht im tierheim abgeben!"
seine frau: "nein, du gehst mit ihnen in den wald, und dort verlierst du sie. setz sie irgendwo hin und verspreche sie in einer halben stunde wieder zu holen, und das vergißt du dann. die finden eh nicht mehr zurück, und wir haben zwei sorgen weniger!"

so beschlossen die alten ihre zöglinge auszuwildern, und zwar schon am nachmittag des kommenden tages.

hänsel und gretel wurde angst und bange. ihre alten wollten sie loswerden, und sie würden von nun an für sich selbst sorgen müssen. das wollten sie sich nicht gefallen lassen, und so schmiedeten sie einen plan. hänsel hatte für sein sprüherhobby einen ganzen schrank voller im baumarkt geklauter sprühdosen, in denen sich unter anderem auch fluoreszierende farbe befand. als der vater sie am nächsten tag zu einem spaziergang aufforderte, pinselten sich die kinder damit die schuhe ein und hinterließen quasi unsichtbare spuren auf ihrem weg. im wald forderte sie der vater auf, auf eine bank zu sitzen, und dort auf ihn zu warten, er müsse was dringendes erledigen. er bat sie noch, sich keine drogen andrehen zu lassen, da er völlig pleite war und keine lust hatte von irgendwelchen dealern verprügelt zu werden, und ging dann weiter. die kinder warteten geduldig bis es dunkel wurde, und der alte immer noch nicht wieder aufgetaucht war. dann folgten sie im mondschein den fluoreszierenden spuren auf dem boden und fanden prompt wieder den weg nach hause.

als der vater die tür öffnete schaute er recht verdutzt drein, wollte aber, bevor er reagierte, mit seiner frau darüber sprechen, die zu diesem zeitpunkt mit einem freier im schlafzimmer zugange war.

also schickte er die kinder ins bett und als seine frau zu ihm in die küche kam um noch einen zug von dem joint abzubekommen, sprach er mit ihr über das was passiert war, und sie beschlossen es noch mal zu versuchen, aber dem hänsel diesmal seine farben wegzunehmen. der depp hatte nämlich in seinem übereifer pudelstolz herausposaunt, wie sie den weg zurückgefunden hatten.

auch das hatten die kinder belauscht und nachdem die eltern alle spraydosen in verwahrung genommen hatten, überlegten sie krampfhaft was sie tun könnten. in der nacht, als alles schlief, schlich sich hänsel ins wohnzimmer, und fand unter dem sofa eine tüte mit weißem pulver, daß seine mutter dort versteckt hatte. er nahm das päckchen an sich, und am nächsten tag, als der vater mit ihnen in den wald marschierte, hatte er es unter der jacke versteckt und aus einem kleinen loch im plastik konnte das pulver auf die straße rieseln.

dann passierte das gleiche wie am vorigen tag. sie warteten den ganzen tag auf ihren vater, der als es dunkel wurde noch immer nicht aufgetaucht war. als hänsel und gretel beschlossen nach hause zu gehen, und ihre pulverspur suchten, mußten sie feststellen, daß ein paar durchgeknallte freaks mit mcdonaldsröhrchen alles aufgeschnieft hatten.

so mußten die beiden auf gut glück losschlappen, und das geht ja bekanntlich immer in die hose!

nach ein paar tagen befanden sie sich immer noch im wald und kamen schließlich an ein häuschen, daß ganz aus pringles und chips-frisch gebaut war. oben auf dem dach rauchte ein kamin aus salzstangen. die kinder hatten natürlich hunger, und fielen über das angebot an knabberwaren her. sie hatten kaum zweimal zugebissen, da flog die tür auf, daß es nur so bröselte, und eine hässliche alte frau kam heraus. selbst die zentimeterdicke schicht make-up warf falten und ihre drei langen grauen haare hingen ihr ungepflegt über die schultern.

sie packte die kids am kragen, und zerrte sie zu einem käfig in den sie hänsel sperrte und gretel mußte für die alte putzen. "ich werde lösegeld für euch verlangen!" krächzte die alte, und hänsel entgegnete: "vergiss es! unsere alten wollten uns los werden, und werden im traum nicht daran denken, auch nur einen müden euro für uns herzugeben!"

die hexe schrieb trotzdem einen brief an die eltern, aber nachdem 6 wochen später noch immer nix geschehen war, glaubte auch sie nicht mehr daran, daß sie geld bekommen würde. in der zwischenzeit hatten hänsel und gretel verzweifelt versucht, daß nummernschloß an der käfigtür zu knacken, und nun war es ihnen endlich gelungen!

sie überfielen die arme alte frau, die sich kaum noch wehren konnte, und sperrten sie ihrerseits in den käfig. sie schrieben einen brief an die stadt, und verlangten lösegeld für die dame, das sie auch bekamen, da sich die polizei nicht anders zu helfen wußte. die bullen wollten die kidis zwar schnappen nachdem sie das geld kassiert hatten, aber die kinder waren schlauer, hatten bereits einen flug nach rio gebucht, und sind auf nimmerwiedersehen verschwunden.

ihren eltern haben sie noch einmal eine ansichtskarte geschickt, woraufhin der exleprakranke seine alte verdroschen hat, daß ihr hören und sehen verging, sie mit einem zuhälter druchbrannte, und er schließlich mit dem fön, der in mangel bezahlter stromrechnungen nicht lief, in eine badewanne gestiegen ist, in der kein wasser war, weil er die wasserrechnung nicht bezahlt hatte!